Mein erstes Beet – ein grandioser Misserfolg


Anfang Juni 2016 war es soweit, ich startete mit dem Anlegen von Beeten. Mein erstes Beet sollte ein sogenanntes „lazy bed“ werden. Dabei handelt es sich um eine der Grundformen in der Permakultur. Generell wird bei dieser Methode nicht gegraben, sondern aufgeschichtet. So erzeugen wir sozusagen unser eigenes Erdreich, das organisches Material zu Hummus verwandelt. Es kann durch die Methode des Mulchens immer wieder aufgestockt werden, so daßß immer neue Nährstoffe hinzukommen.

Über die richtige Anlage eines solchen Beetes gibt es natürlich viele verschiedene Anleitungen, ich tendiere jedoch grundsätzlich immer dazu, mit dem zu arbeiten was an Material vorhanden ist. Das spart zum einen Geld, darüber hinaus ist es mir wichtig, nichts wegschmeissen zu müssen.

Ganz nach unten lege ich eine Unkrautsperre aus speziellem Mulchpapier vom Fachhandel. Es ist frei von Schadstoffen, dafür allerdings sehr dünn und verrotet sehr schnell. Inzwischen benutze ich auch unbeschichteten Karton, der ist dicker, allerdings ökologisch nicht ganz so einwandfrei.

In das Papier schneide ich Löcher, die ich mit Gartenerde anhäufel. Hier werden die Samen gesät, in unserem Fall Buschbochen und Bohnenkraut.

Um die Löcher herum mulche ich mit Heu und Stroh.

 

Und so sieht das ganze dann im Herbst aus…Die Mulchschicht hatte ich inzwischen entfernt, da die Schnecken sowohl Buschbohnen als auch Bohnenkraut ratzputz entfernt, bzw. garnicht zur Entfaltung kommen lassen haben. Einzig den Knoblauch, den ich zur Schneckenabwehr gesteckt habe, steht noch.

Doch nicht nur Schnecken fühlen sich angezogen, auch Wühlmäuse machen es sich in der dicken Mulchschicht bequem und bilden direkte Gangsysteme.

Also gab ich meine Mulchversuche für diesen Sommer auf, und überdachte meine Strategie…

 

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